Matthew Klimo, pensionierter Colonel der Armee, erinnert sich an den 11. September 2001, den Tag, an dem ein entführtes Flugzeug in das Hauptquartier des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten in Arlington, Virginia, krachte. An diesem Tag saß er an seinem Schreibtisch im Pentagon und weigerte sich, trotz des Chaos seinen Arbeitsplatz zu verlassen.
Gefühl der Erniedrigung und Dunkelheit nach dem Angriff
Klimo beschreibt in seinen Notizen auf eindringliche und emotionale Weise seine Gefühle an diesem Tag. Er schreibt: „Den ganzen Tag über hatte ich mich als guter Soldat verhalten: fest, entschlossen, gefühllos, logisch und ohne Emotionen.“ Aber als er nach Hause kam, überkam ihn eine Welle von Emotionen. Er spricht von Trauer um die verlorenen Leben, aber es gab auch ein anderes Gefühl in ihm: Erniedrigung.
Er weist auf die nationale Schwäche hin und sagt: „Wir waren als Nation erniedrigt. Die Streitkräfte, von denen ich ein Teil war, waren machtlos und konnten unsere Landsleute nicht schützen.“ Dieses Gefühl war so tief, dass er sagt: „Die Dunkelheit, die ich fühlte, stimmte mit der Dunkelheit in meinem Zuhause überein, als ich die Tür öffnete.“
Erinnerung an Trauma und Notwendigkeit der Einheit
Der Vorfall am 11. September war nicht nur ein terroristischer Angriff, sondern ein Wendepunkt in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Klimo, als einer der Personen, die an diesem Tag im Pentagon waren, versteht gut, wie dieses Ereignis zu enormen Veränderungen in den Sicherheits- und Sozialpolitiken Amerikas führte. Er erinnert sich, dass dieser Vorfall nicht nur als Krise, sondern auch als Aufruf zur nationalen Einheit diente.
In seinen Notizen betont Klimo, dass obwohl dieses Ereignis weiterhin an Schmerz und Leid erinnert, es auch als Erinnerung an Solidarität und den Versuch, die Gesellschaft zu verbessern, dienen kann. Er erinnert die zukünftigen Generationen daran, dass sie aus dieser Geschichte lernen und sich daran erinnern müssen, dass man nur durch Einheit und Mitgefühl gegen Bedrohungen bestehen kann.



