Die Regierung von Donald Trump hat den Druck auf die Federal Reserve zur Senkung der Zinssätze erhöht. Präsident Trump hat in den letzten Jahren Jerome Powell, den ehemaligen Vorsitzenden der Federal Reserve, scharf kritisiert und ihn unter Druck gesetzt, die Zinssätze zu senken. Bislang hat Trump jedoch den neuen Vorsitzenden der Federal Reserve, Kevin Warsh, den er in diesem Jahr ernannt hat, nicht angegriffen.
Neuer Druck auf die Federal Reserve
Jetzt, neun Monate nach dem Amtsantritt von Warsh, hat Trump erneut die Senkung der Zinssätze gefordert, und diese Maßnahme könnte zu einem Konflikt zwischen dem Präsidenten und der Federal Reserve führen. In den letzten Wochen hat Trump mit zunehmenden Forderungen nach einer Zinssenkung ein neues Umfeld für die Entscheidungsfindung der Federal Reserve geschaffen. Laut Prognosen wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bei der Sitzung der Federal Reserve am Mittwoch auf über 90 Prozent geschätzt.
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Wirtschaftliche Herausforderungen und Inflation
Die Federal Reserve muss zwischen der Beibehaltung der Zinssätze und der Bekämpfung der steigenden Inflation entscheiden. Berichten zufolge erreichte die Inflation im August 3,4 Prozent, während das Ziel der Federal Reserve 2 Prozent beträgt. Trump hat mehrfach deutlich gemacht, dass er eine Senkung der Zinssätze zur Senkung der Kosten des Landes wünscht. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus am 29. Juli sagte er: "Ich möchte, dass die Zinssätze niedriger sind." Er sagte auch im September: "Wir müssen die niedrigsten Zinssätze der Welt erreichen."
Analysten sind der Meinung, dass verschiedene Faktoren zur Inflation beitragen. Zum Beispiel sind die Energiepreise stark gestiegen, und der Preis für Rohöl in den USA erreichte 106 Dollar pro Barrel. Der Benzinpreis ist ebenfalls um 45 Prozent im Vergleich zu Februar gestiegen, als der Krieg mit dem Iran begann. Analysten der Deutschen Bank haben darauf hingewiesen, dass die hohen Inflationsraten auf Handelskonflikte und Veränderungen in der Lieferkette zurückzuführen sein könnten.
In dieser Situation bestehen Risiken einer Zinserhöhung für die Wirtschaft. Einige Ökonomen wie Mark Zandi von Moody's haben darauf hingewiesen, dass das Wirtschaftswachstum beeinträchtigt werden könnte, was zu einem Rückgang der Beschäftigung und einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führen könnte.
Während Technologieunternehmen Milliarden Dollar in den Bau großer Rechenzentren und die Einstellung von Entwicklern investieren, beträgt das durchschnittliche Lohnwachstum für normale Menschen 3,1 Prozent, was hinter der Inflationsrate zurückbleibt. Diese Situation könnte weitere Herausforderungen für die Wirtschaft schaffen, da Investitionen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz zum Wirtschaftswachstum beitragen, während andere Sektoren der Wirtschaft kämpfen.
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